Keltische Vornamen

Die Kelten waren, in dem Sinne, kein organisierter Staat. Viel mehr handelte es sich um den Zusammenschluss von Stämmen beginnend in der Zeit um etwa 1200 vor Christus. Sie waren ein umtriebiges Volk, welches die Entwicklung Germaniens in den unterschiedlichen Epochen mit beeinflusste. Viele Vornamen, ob weiblich oder männlich sind letzten Endes keltischen Ursprungs.
Viele keltische Vornamen (oder sagen wir besser Vornamen keltischen Ursprungs) sind noch heute sehr beliebt. Beispiele: Kilian, Fiona, Lennox, Elina, Mila, Kim, Tristan, Lynn, Niclas, Kimberly, Arthur, Brigitte, Jennifer oder Mike. Keltische Vornamen bergen auch historisch Bekanntes wie beispielsweise Merlin. Jener Merlin soll der Zauberer des berühmten König Arthus gewesen sein. Merlin steht in der Übersetzung für “Düne” oder “der Falke”. Auch heute wird in Filmen und Büchern jener Zauberer immer wieder dargestellt. Generell ist die Bedeutung keltischer Vornamen ein sehr interessantes und weites Feld. Beispielsweise steht Brigitte für “die Erhabene” oder Marven für “der Beschützer”. Zu finden sind auch Namen, die aus Mythen stammen. So sollen beispielsweise Fenia und Menia zwei Riesinnen unter dem dänischen König Frodi gewesen sein. Auffällig sind bei keltischen Vornamen letzten Endes zwei Dinge: Noch heute ist eine große Zahl dieser Namen beliebt und damit nach wie vor aktuell. Zum anderen ist der “nordische Einschlag” unverkennbar.

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